St. Andreas Gemeinde Springe

Werktäglich Offene Kirche (10 bis 16 Uhr). Wir engagieren uns für Kirchenmusik, insbesondere den Kinder- und Jugendchor Quilisma, unseren Nachbarschaftsladen Doppelpunkt und das Café International.

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Bild: St. Andreas St. Petrus

Gemeindebrief online lesen: Doppelpunkt Ausgabe 2-17

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Diese und weitere, frühere Ausgaben finden Sie in die Rubrik Gemeindebrief.
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Lohn Lennon und die Bibel

Wann?
10.06.2017, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: EKD
Konzertlesung Love and Peace

Was verbindet die Musik von John Lennon mit der christlichen Botschaft? Die Konzertlesung „Love & Peace“ zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede, beleuchtet die Aussagekraft einzelner Texte und fordert mit Thesen und Impulsen auf zum Dialog ebenso wie zu kontroversen Diskussionen.
Einige erinnern sich vielleicht noch an Lennons Behauptung in den sechiger Jahren, die Beatles seien bekannter und einflussreicher als Jesus. Was insbesondere in den USA (wo das Interview geführt wurde) zu heftiger Abhehung in kirchlichen Kreisen führte.
Die Konzertlesung rückt von Skandalmeldungen und eindimensionalen Betrachtungen ab, richtet vielmehr den Fokus auf John Lennons Leben. Auf seine emotionalen und authentischen Lieder. “Imagine“, „Give peace a chance“ und „All you need is love“ werden oft als Versuch gesehen, die Friedensbotschaft Jesu Christi neu zu formulieren und zu verbreiten.

Begleiten Sie John Lennon auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und erfahren Sie mehr über seine Sehnsucht nach Frieden, Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit und Liebe.

Der als „deutscher John Lennon“ bekannte Sänger und Gitarrist Johnny Silver unterhält sein Publikum in der St. Andreas Kirche mit der unvergänglichen Musik des Beatles, insbesondere des Solokünstlers, Komponisten und Friedensaktivisten John Lennon.
Die Lieder Lennons und der Beatles werden als Unplugged-Versionen dargeboten, also ohne Studiotricks oder Effekte, bei denen auf reine und emotionale Direktheit Wert gelegt wird.

Außerdem als Lesender mit dabei: Wolfgang Bönisch vom Kirchenamt der EKD Hannover-Herrenhausen / Stadthagen.
Bei Rückfragen melden Sie sich gerne im Gemeindebüro unter
Tel. 05041-2420 oder bei Pastor Eckhard Lukow (Tel.0176-75539420).

Der Eintritt ist frei; über Spenden (am Ausgang) zur Deckung der Kosten für die Konzertlesung freuen wir uns jedoch sehr.
Wo?
St. Andreas Kirche

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Bild: St. Andreas

Ein neues Gesicht im Gemeindebüro

Das neue Gesicht gehört Stephanie Stark. Unter den vielen BewerberInnen für das Pfarrsekretariat hat sich der Kirchenvorstand für sie entschieden und dies noch keine einzige Sekunde bereut. Ganz im Gegenteil! Manchmal geht in einem Gemeindebüro ja zu, wie in einem lebhaften Taubenschlag, aber Stephanie Starks freundliche, gewinnende Art schafft bei aller Hektik immer eine wohltuende Atmosphäre und sorgt für kompetente Unterstützung bei den jeweiligen Anliegen der BesucherInnen.
Frau Stark stammt aus Eldagsen, ist in Springe zur Schule gegangen und nach zehn Jahren Aufenthalt in Hamburg jetzt wieder mit ihrem Mann und den zwei Töchtern an den Deister zurückgekehrt. Sie hat Wirtschaftswissenschaften studiert, lange Zeit in der Personaldienstleistung gearbeitet und ein eigenes Lädchen für Schmuck und Schokolade "was Mädels eben so brauchen" geführt.
Begegnungen mit Menschen sind der jungen Frau wichtig, insbesondere Anregungen, die ihr die Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinde bieten.
Wir wünschen ihr Gottes Segen für ihren Dienst.

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Bild: St Andreas

Johannes Schnabel, der Stadtkantor

Der Neue auf der Orgelbank

Offiziell begrüßt wurde Johannes Schnabel am 5. Februar 2017 während eines Einführungs-Gottesdienst. Vom frischen Wind, der seit einigen Wochen durch die Pfeifen unserer Kirchen-Orgel strömt, haben sich die BesucherInnen gern und mit Vergnügen überzeugen lassen.

Nach seinem Bachelorstudium der Kirchenmusik in Bayreuth mit Nebenfach Trompete will der aus Hof gebürtige Johannes Schnabel sein künstlerisches Orgelspiel vervollkommnen, und das in Lübeck bei Arvid Gast. Da liegt Springe sozusagen auf dem Weg – jedenfalls kann der neue Stadtkantor neben seinem Studium das Aufgabenfeld, das ihm Boris Schmittmann hinterlässt, bestimmt ebenso gut wie dieser ausfüllen.

Er stammt aus einem musikalischen Elternhaus. Seine Klavierlehrerin empfahl dem jungen Johannes, auch Orgelunterricht zu nehmen. Von da an war der kirchliche Weg bereitet: Gottesdienste in Hof und um Hof herum, Singen im Hofer Kammerchor, Studium in Bayreuth. Dabei machte er schon früh die Erfahrung, dass Musik Menschen verbinden kann, auch Kirchenferne auf einer anderen Ebene erreicht als das Wort. Er begreift Kirchenmusik sowohl von der Orgel als auch vom Posaunenchor als Teil der Verkündigung, wie es das gesprochene oder gesungene Wort ist. Wie kraftvoll und ausdrucksstark, aber auch behutsam er mit der Klais-Orgel in der Andreaskirche umgehen kann, haben viele Springer Gemeindeglieder bereits bei der Vorstellung der Kandidaten im September hören können. Neben der Gestaltung der Gottesdienste in St. Petrus und St. Andreas wird der Stadtkantor auch wieder mit der Posaunenchorarbeit betraut, für die er als Trompeter gut qualifiziert ist. Weitere Überlegungen hinsichtlich der Übernahme der Stadtkantorei werden auf Kirchenkreisebene angestellt. Nun ist ihm zu wünschen, dass er seine eigene Begeisterung für Kirchenmusik bei möglichst vielen Gelegenheiten zeigen kann und dabei Springe nicht nur als Durchgangsstation in seiner Karriere begreift, sondern es ihm gelingt, eigene Fäden zu knüpfen und diese zu einem musikalischen Netz in der Stadt zu verbinden.

Karin Müller-Rothe


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Impressionen in Bildern

Ökumenischer Kirchentag am Deister in Springe

Und eingefangen Gesprächsfetzen:
"Das war ein wundervoller Tag." "Für's erste hab ich jetzt erst mal genug Kirche gehabt." "Die Podiumsdiskussion war so erfrischend anders. Ehrlicher, als man es aus dem Fernsehen gewöhnt ist." "Da bleibt auf jeden Fall was bei mir hängen." "Wir sind Viele." "Dieser riesig Chor am Schluss! Super." "Eigentlich wollte ich nur kurz vorbeischauen, und dann bin ich bis zum Schluss geblieben." "Manche Gespräche waren echt anstrengend. Jetzt brauche ich erst mal Ruhe." "Der Mond ist aufgegangen", wie lange ich das nicht mehr gesungen hatte. Und jetzt mit so vielen zusammen!" "Jetzt ein Glas Wein und noch mal über vieles nachdenken." "Gibt es das auch in katholisch?"
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Bild: G.C. Saloga

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Eine runde Sache - Bitte Platz zu nehmen!

Einige Monate war er im Sommer 2016 ungastlich leer, der Raum unter der Linde auf dem Kirchplatz, denn die alte Bank musste abgebrochen werden. Sehr zum Leidwesen von vielen Besucherinnen und Besuchern. Doch das Warten hat sich gelohnt. Dankbar denk sicher nicht nur der Kirchenvorstand an die Spenderinnen und Spender, die die passgenaue Herstellung der neuen "Runde Bank" durch ihre Unterstützung ermöglicht haben. Ein nicht nur bequemes, sondern auch für diesen Ort passendes Unikat ist entstanden. Schauen Sie doch mal vorbei, insbesondere jetzt, wo der Frühling bereits ab und an mit angenehm warmen Temperaturen daher kommt.

Bild: Saloga

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Ernte-Dank-Gottesdienst

Friedel Bormann, seit Jahrzehnten ehrenamtlich für den Kirchenvorstand von St. Andreas engagiert, zeigte sich beeindruckt: Besonders schön präsentiere sich die Dekoration zum Ernte Dank in diesem Jahr.
Gespendet wurde die ausgebreitete bunte Vieldfalt von den Springer Landwirten Henning Bormann und Friedrich Bartels. Viele der Gottesdienst-BesucherInnen folgten der Einladung von Superintendent i. R. Christian Klatt, und bewunderten im Anschluss an die Andacht die Gaben aus nächster Nähe.
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Bild: G.C. Saloga

Friedel
vor 7 Monaten
Zur Info Gruß Christian
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Leben braucht Gleichgewicht

Da staunt der zufällig über den Kirchplatz Spazierende: Rund um die Andreas-Kirche wird balanciert und mit allerlei Seilen hantiert. Männer (der kirchlichen Männerarbeit) kochen, grillen und schenken aus, was dem leiblichen Wohl förderlich ist.
 
Mit Gottesdienst und Bühnenprogramm, bei Musik und Tanz oder einfach bei Gesprächen von Mann zu Mann stellte der Aktionstag "Auf dem Seil" das Thema Lebens-Balance in den Mittelpunkt und veranschaulichte, wie Gleichgewicht gelingen kann. Eingeladen hatte der Kirchenkreis Laatzen-Springe und seine Männergruppe "Mann und Maus".
Ein Tag nicht ausschließlich für Männer. Frauen, Jugendliche und Kinder waren ausdrücklich herzliche eingeladen. Viele Männer kamen mit ihren Kinder und erlebten gemeinsam einen zwar ereignisreichen und ausgefüllten aber dennoch entspannten Nachmittag.
Und wer bisher glaubte, die Reeperbahn gäbe es nur auf St. Pauli, der wurde eines besseren belehrt: einmal theoreisch vom anwesenden Reepschläger, der erklärte, dass in der Seefahrt ein Tau Reep genannt wird. Sowie praktisch, denn der Fachmann demonstrierte das Gesagte umgehend an der eigenen Reeperbahn (Seilerei).
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Bild: Saloga

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Bild: Diakonie Niedersachsen

53 Euro machen den Unterschied

Dieser Betrag fehlt bedürftigen Famileine für den Schulbedarf ihrer Kinder. Für Arbeitshefte, für Füller, für Zirkel und Tuschekästen. Unterstützen Sie die Petition der Diakonie Niedersachsen "Gerechte Teilhabe für bedürftige Kinder und Jugendliche" beim Deutschen Bundestag: https://epetitionen.bundestag.de
Hintergrund:
Familien, die Arbeitslosengeld II, einen Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten, bekommen aus dem "Bildungs- und Teilhabepaket" pro Schuljahr 100 Euro pro Kind. Diese Summe reicht aber nicht aus, das ermittelte eine neue wissenschaftliche Studie der Evangelischen Kirche. Der Bedarf liegt danach bei durchschnittlich 153 Euro.
Informieren Sie sich unter: www.gerechter-schulbedarf.de, www.facebook.de/Gerechter-Schulbedarf
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St. Andreas - zum Anfassen und digital informativ

Informationen zum Gebäude und zur Geschichte der St. Andreas Kirche finden BesucherInnen (mit Smartphone) über den am Südeingang angebrachten QR-Code. Aber selbstverständlich auch hier und als bebildertes Faltblatt, welches in der Kirche und in der Kirche und im Gemeindehaus ausliegt.
Das Gebäude
Mitten in der Stadt und doch ein wenig Abseits vom Lärm der Straßen gelegen bietet die St Andreas-Kirche mit dem Kirchplatz eine Stätte der Ruhe und Einkehr. Sie ist im Jahre 1454 erbaut worden. Nur der Sockelbereich des schon von weitem sichtbaren Turmes stammt vermutlich noch von der Vorgängerkirche. Ein altes, nicht datiertes Epitaph an der südlichen Außenwand erinnert daran, dass der Kirchhof in früheren Jahrhunderten als Begräbnisstätte genutzt wurde. Der breite, dreischiffige Innenraum ist durch die massiven Pfeiler, das nicht übermäßig hohe Kreuzrippengewölbe und die in schlichtem Maßwerk gearbeiteten Fenster klar gegliedert. Der Schlussstein im letzten Joch des Mittelschiffs nennt den Erbauer „Johann Spelmann“.
Der Altar
Der gotisch anmutende Flügelaltar stammt aus dem Jahr 1862. Er ist nach dem Vorbild mittelalterlicher Altäre aus Gronau und Hannover von dem aus Springe gebürtigen Bildhauer Prof. Carl Dopmeyer geschnitzt worden und zeigt in der Mitte Christus auf dem Himmelsthron, zu beiden Seiten je sechs Apostel sowie ganz außen zwei Heilige aus der frühen Kirchengeschichte, St Augustinus und St Bonifatius. Der Sockelbereich ist mit Maßwerk des Rundmedaillons kunstvoll gestaltet. Dopmeyer hat auch die Kanzel aus Stein mit dem Porträt des Namenspatrons der Kirche, des Apostels Andreas mit dem Gabelkreuz geschaffen. Zur Wiedereinweihung kam übrigens auch der blinde König Georg V. aus Hannover angereist; ihm zu Ehren wurden in Anspielung an St Georg, den Drachentöter, die beiden neuen Eingänge mit Türgriffen in Form eines Drachen versehen. Die Kronleuchter sind 1948 von dem Springer Fabrikanten Friedrich Bähre aus Anlass der Konfirmation seiner Tochter gestiftent worden.
Die Orgel
Die Orgel der St Andreas-Kirche wurde 1984 von der Werkstatt Johannes Klais, Bonn, neu gebaut. Das Instrument hat 30 klingende Stimmen, verteilt auf drei Manualwerke und Pedal, und ist in zwei „Scheiben“ hintereinander zu ebener Erde aufgestellt. So konnte das Gehäuse des Instruments schlank gehalten werden und bildet in seiner klassischen Vorderansicht mit den drei Türmen eine gelungene Antwort auf den dreiteiligen Altar. Das geräucherte und gewachste Eichenholz fügt sich zudem unauffällig ein in den schlichten Kirchenraum mit seinen Akzenten aus Sandstein. Orgelmusik entsteht in Springe in engem Kontakt zu den Zuhörern: Organist/ Organistin und Gemeinde sind einander nahe und erleben neben dem künstlerischen Entstehungsvorgang die direkte Korrespondenz zwischen Altar/Kanzel und Musik.
Bis 1984 stand die Orgel in St Andreas auf einer West-Empore; die ehemaligen Standorte der Pfeiler sind noch zu erkennen. Auch dieses Instrument hatte drei Manuale und verband Neues und Altes. Ein Teil der Pfeifen stammte bereits aus dem 17. und 18. Jahrhundert und war so von historischem Rang. Allerdings waren die technische Anlage, die Windversorgung und vor allem der Klang mittlerweile sehr korrekturbedürftig. So entschloss man sich zu einem Neubau. Der Verzicht auf die Empore ermöglichte die Aufstellung zu ebener Erde und die Betonung der Vertikalen in dem recht niedrigen Raum. Insgesamt neun der 30 klingenden Register wurden aus der Vorgängerorgel übernommen und prägten durch ihren hellen, kräftigen Ton auch den Klang der neuen Orgel.

Bild: G. C. Saloga

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