St. Andreas Gemeinde Springe

Sie sind eingeladen in unsere werktäglich geöffnete Kirche (10 - 16 Uhr) sowie zu diversen Veranstaltungen (siehe Termine). Hauptgottesdienst Sonntag 11 Uhr. Herzlichen willkommen bei St. Andreas!

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Drei Religionen - ein Thema ....

  • Reformationstag – Feiertag für alle ???

Die Kirchengemeinde St.Andreas lädt am Samstag, den 24.11. 2018 im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe 475 Jahren Reformation im Calenberger Land zu einer Podiumsdiskussion herzlich ins Gemeindehaus am Kirchplatz ein.

Zu unserer heutigen Gesellschaft gehört eine Vielfalt von Religionen und religiösen Überzeugungen. Welche Rolle diese spielen sollen und können, ist eine der Kernfragen unserer gegenwärtigen Zeit.

An dem interreligiösen Gespräch werden teilnehmen: Dr. Ulrike Offenberg, Rabbinerin der liberalen jüdischen Gemeinde Hameln, Historikerin, Jürgen Gansäuer, Landtagspräsident a.D., Historiker sowie Mohammad Zaid El-Mogaddedi, Unternehmensberater Islamic Finance, Dipl. Betriebswirt. Moderation Ulrike Hoffmann-Bürrig, Mitglied des Kirchenvorstands.

Der Reformationstag als Feiertag kann ein Anlass sein, an dem man über die Leistungen wie Gefahren von Religion nachdenkt, sowie allgemein über menschliches Gelingen und Scheitern und über die Komplexität geschichtlicher Prozesse, wie die Reformation einer war.

An diesem Tag kann sich zeigen, wie Religion unsere Gesellschaft geprägt hat: Sind Stichworte wie Mitwirkung von Laien, Abendmahl, Gewissensfreiheit, Bildung für Männer und Frauen, Grundlagen der Menschenrechte, Aufhebung des Zölibats und weitere noch im Bewußtsein?

Isbesondere am Reformationstag wird kritisch über die heutige Rolle der Religion in unserer Gesellschaft reflektiert und diskutiert. Genau das ist die Absicht dieser Podiumsdiskussion! Dabei wird die Prägung vieler Menschen - im Besonderen durch Feiertagen - beleuchtet.

These: Feiertage werden nur noch von einer Minderheit in der Bevölkerung im Sinne ihrer Bedeutung gefeiert und sind für die Mehrheit lediglich Freizeit oder Event. Sind insbesondere die christliche, jüdische und muslimische Kultur von diesem Wandel betroffen? Wie war es historisch gesehen? Betreffen die angenommenen Veränderungen auch jüdische und islamisch geprägte Staaten und Gesellschaften?

Wo stehen wir heute?

Steht der Jahres- und Wochenrythmus von Arbeit und Ruhezeit auf dem Prüfstand und damit der arbeitsfreie Sonntag mit nur geringfügigen Einkaufsmöglichkeiten? Gehören durch Religionen geprägte Feiertage (in der westlichen Welt) zum analogen Auslaufmodell? Werden diese bald vollständig verdrängt durch veränderte Ladenschlusszeiten, Online-Handel, Sonntagsöffnung, EU-Mobilitätspaket, 12-Tage Rhythmus, Delegierung von familiennahen Leistungen für Alte und Kinder? Sowie weitere spezifische und neue Angebote aus der digitalen Onliner-Welt?

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Quilisma Jugend- und Kinderchor am OHG

Das Herz des Waldes

Eindrücke einer Aufführung

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Bild: Charlotte Hartwell - anklicken und weiter sehen

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Bild: EKD

Elisabeth von Calenberg: Schriftstellerin, Theologin, mächtige Landesherrin

Konzert der Extraklasse in Springe

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „475 Jahre Reformation im Calenberger Land“ veranstaltet die St. Andreas-Gemeinde ein ganz besonderes Konzert am Mittwoch, den 28.11., um 19:30 Uhr in der St. Andreas-Kirche mit Gedichten und Gebeten der Elisabeth von Calenberg, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg
Als gelehrte Laientheologin und vielseitige Schriftstellerin setzte sich Elisabeth in ihren Veröffentlichungen für Luthers Lehre ein und besaß als Landesherrin auch die politische Macht, die Reformation in ihrem Fürstentum durchzusetzen. Das Programm Woll dem, der in gottes furcht stehet vereint Gebete und Texte von Elisabeth mit ihren Umdichtungen zeitgenössischer Lieder sowie weiteren Umdichtungen von Clara von Braunschweig-Lüneburg und Herzog Bogislaw.
Elisabeths Lieder bezeugen ihren gelebten und politisch durchgesetzten protestantischen Glauben.
Das ensemble devotio moderna unter der Leitung von Frau Prof. Ulrike Volkhardt besteht aus Spezialisten für diese Alte Musik, die weltweit konzertieren und unter anderem auf die niedersächsischen historischen Quellen spezialisiert sind. Zum Jahr der Musik in der Lutherdekade spielte devotio moderna Lutherlieder aus bislang unveröffentlichten Quellen, darunter auch Elisabeths Lieder. Ulrike Volkhardt entdeckte in den Frauenklöstern der Lüneburger Heide über 3000 mittelalterliche Musikmanuskripte, nahm ausgewählte Texte auf und edierte sie in praktischen Ausgaben für interessierte Profis und Laienmusiker.
Karten zu 12 € im Vorverkauf im Pfarrbüro St. Andreas (Di und Fr 10-12, Do 16-18 Uhr) und zu 15 € an der Abendkasse.
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Gottesdienste und Feiern in ganz Deutschland erinnern an die Reformation

Springe (gcs)/Frankfurt a.M. (epd). Am Reformationstag haben Bischöfe mit Blick auf den rasanten Wandel in fast allen Lebensbereichen zu Optimismus aufgerufen. Für eine „Welle der Zuversicht“  angesichts gesellschaftlicher Unsicherheiten warb der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, in seiner Predigt in der Schlosskirche in Wittenberg am historischen Ort. „Angst zu machen, ist ohne Segen“, so Bedford-Strohm. „Wir haben auch heute allen Grund, die Angstmacher und falschen Ablassprediger zu stellen: Niemand wird dadurch befreit, dass er andere ausgrenzt.“ Überall in Deutschland fanden Gottesdienste, öffentliche Feste und Diskussionsveranstaltungen statt. So auch in Springe in der St. Andreas Kirche und auf dem Kirchplatz. Erinnert wurde mit den unterschiedlichsten Mitteln (beispielsweise einem Nachbau der Gutenbergdruckerpresse) an das Jahrhundert, während dessen die Reformation der Kirche auch in Springe ihren Anfang nahm. hier weiterlesen:https://www.ekd.de/reformationstag-zusammenfassung-39394.htm

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Bild: Ch. Hartwell

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Kirchenvorstand geht in Klausur

Springe, 27. Oktober 2018 Der Kirchenvorstand (KV) von St. Andreas traf sich in neuer Zusammensetzung im Tagungshotel Lutherheim, um über die Zukunft der Kirchengemeinde zu beraten.
Eine Arbeitssitzung von 9 bis 16 Uhr – das hört sich lange an, war aber, so berichten die Teilnehmenden einvernehmlich, kurzweilig, denn die Atmosphäre habe gestimmt.
Tagesaktuelle Themen wurden dabei ebenso erörtert wie Grundsätzliches.
Beispielsweise: Was wünschen wir uns, was möchten wir erreichen bis zum Ende unserer Wahlperiode im Jahr 2024? Wie wird es im Jahr 2040 in Springe aussehen?
Eine große Hilfe während der lebhaften Diskussionen war Diakonin Janette Zimmermann, welche die Gespräche methodisch strukturierte und gleichzeitig eigene schöne Ideen einbrachte. Wofür sich der KV bei ihr mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedete.
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Bild: St. Andreas

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Bild: Stadt Gladbeck

Flötentöne und mehr ...

Wundersame Klänge und Spazierstockflöte

Folkwang Recorders: Das ist das Blockflötenensemble der Folkwang Universität der Künste in Essen. Seit über 20 Jahren stellen Studierende der Klasse von Prof. Ulrike Volkhardt unter diesem Namen einem begeisterten Publikum ihr Instrument in ganz neuen und unbekannten Zusammenhängen vor. Die Blockflötenklasse zählt international zu den führenden, weil sie sowohl interdisziplinär und "intertemporär" ausgerichtet ist.
Nach Springe kommt das Ensemble in Großbesetzung und kann daher ebenso venezianische Mehrchörigkeit auf historischen Instrumenten anbieten wie Arrangements von bekannten Stücken, etwa der Peer-Gynt-Suite von Edward Grieg.

Verstärkt werden die Studierenden von Prof. Hans-Dieter Michatz vom Konservatorium Sydney, der sich für einige Konzerte in Europa aufhalten wird. Er ist einer der weltweit äußerst seltenen Spieler des Czakan, einer Blockflötenform des Biedermeier. Diese Spazierstockflöte hat ein sehr virtuoses Repertoire.
Ein weiteres Highlight ist das integrierte Ensemble Mirabilis (lateinisch für "wundersam", "staunenswert") mit mittelalterlichen Instrumenten wie Dudelsack, Drehleier, Harfe und spezifischen Flöten.
27. Januar 2019, 17 Uhr, St. Andreas Kirche
Der Eintritt ist frei, um Spenden am Ausgang zur Deckung der Kosten wird gebeten.
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Adventskonzert der Hallerschipper

Wann?
08.12.2018, 18:00 Uhr
Was?
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Bild: St. Andreas
Am Vorabend des 2. Advent wird der Shantychor „Hallerschipper“ unter der Leitung von Michael Vieth die St. Andreaskirche mit maritimen und adventlichen Klängen erfüllen. Runden Sie Ihren Rundgang über den Weihnachtsmarkt mit diesem Konzert ab! Der Eintritt ist frei, um ein Spende wird gebeten.
Wo?
St. Andreas Kirche

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Bild: St. Andreas/St. Petrus

Gemeindebrief online lesen

Doppelpunkt - Ausgabe 4/2018

Diese und weitere Ausgaben finden Sie in der Rubrik "Gemeindebriefe": online, aktuelle, umfassend
Ein Doppelklick und los geht's 

Aus dem Inhalt
- Geistliches Wort von Pastorin Bettina Bartke
- „Wenn ich einmal soll scheiden …“ Bestattungskultur im Wandel
- Martinsgottesdienst und Umzug
- Vorbereitungstreffen der Sternsinger

- Zwei Köpfe - statt einer Linde
- Elisabeth von Calenberg zum Kennenlernen
- Reformationstag

- Zwei Feiern
- Lebendiger Advent
- Kindergottesdienst-Team
- " Abenteuer mit Gott" Konfirmandenfreizeit in Österreich
- Andreasfest 2018
- Reichspogromnacht vor 80 Jahren
- Besuch der Moschee in Springe

- Kirchenmusik
- Ausbildung im Posaunenchor für alle möglich
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Bild: St. Andreas

Jede/r ist willkommen

Ausbildung im Posaunenchor

Eine ganz besonders positive Nachricht hält der Posaunenchor bereit! Wer Musik mag und Lust hat, selbst Musik zu machen, kann ab sofort Trompete, Posaune oder ein anderes Blechblasinstrument erlernen. Wer mindestens 9 Jahre alt ist, kann bei uns und mit uns loslegen. Bei uns sind Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Rentner herzlich willkommen.

Was kann der Posaunenchor anbieten?

Die Instrumente werden ein Jahr lang ausgeliehen. Es gibt also keine Probleme damit. Wie ist es mit den Kosten? Uns ist klar: das Budget vieler Menschen ist eng, besonders auch von Familien. Die Kosten werden deshalb bis zum Jahresende 2018 von der St. Andreas-Kirchengemeinde übernommen. Es macht überhaupt nichts, wenn man bis jetzt gar keine musikalischen Kenntnisse mitbringt.Wir arbeiten nach der Devise: Musik lernt man durch Musizieren.
Wie läuft die Ausbildung?
Den Unterricht hält Maurice Laurenz. Herr Laurenz hat u.a. Musik studiert und arbeitet an der KGS Pattensen als Lehrer. Er leitet den Posaunenchor mit herzerfrischendem Elan und großem Know-How. Dazu kommt noch ein zweiter Profi-Bläser, nämlich Henning Herzog. Er betreut die kirchlichen Posaunenchöre in und um Hannover, indem er die Jungbläserarbeit und die Fortgeschrittenenarbeit koordiniert. Henning Herzog kommt immer wieder nach Springe und nimmt sich für unseren Posaunenchor immer viel Zeit.
Was wünschen wir uns?
In der Adventszeit 2018 wollen wir zusammenspielen. Ja, wirklich! Advent, Weihnachten – es gibt doch keinen besseren Zeitpunkt, an dem die Neueinsteiger mit den Fortgeschrittenen erste Stücke gemeinsam spielen.
Was zeichnet sich schon ab?
In den letzten Tagen durfte sich der Posaunenchor in den 5. und 6. Klassen einer Springer Schule vorstellen. Außerdem war er auf dem großen Andreasfest aktiv dabei. So gibt es bereits die ersten Neueinsteiger. Aber es können gerne noch mehr werden.
Die Ausbildung beginnt ab sofort im Pfarrwitenhaus St. Andreas (Spielkreisgebäude).
Es stehen zwei Unterrichtstermine zur Auswahl:
- Montag, 18.00 h bis 18.45 h mit Posaunenchorleiter Maurice Laurenz
- Dienstag, 17.00 h bis 17.45 h mit Landesposaunenwart Henning Herzog

Sicher stellen sich noch Fragen.
Wenden Sie sich bitte an den Sprecher des Posaunenchores Jens Tschirch, erreichbar unter 05045/8429 oder 0172/5457450 bzw. jens.tschirch@web.de.
Als Ansprechpartner steht auch der Chorleiter Maurice Laurenz zur Verfügung.
Sie erreichen ihn unter 05045/911185 oder mauricelaurenz@yahoo.de
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Sommerferientage mit allen Sinnen

Gleich mit dem Beginn der großen Ferien startete das Programm für Fünf- bis Zehnjährige in St. Andreas. Für Abwechslung war gesorgt, dafür setzten sich die zehn Teamerinnen und Teamern ein, gemeinsam mit Diakon Jörg Claaßen.

Eine Reise zu den alten Ägyptern, aktuelle Gesellschaftsspiele, Singen, Filzen, Näharbeiten, Fußballspielen und und und ... Wem selbst bei dieser Vielfalt vor Ort noch langweilig wurde, konnte an den beiden Ausflugstagen, in der ersten Woche in den Zoo, in der zweiten ins Wisentgehege, zusätzlich tierische Freuden erleben.

Wie in jedem Jahr waren die zwei Wochen (gefühlt) bereits wieder vorbei, als die letzten Aktivitäten starteten. Und immer gab es ja etwas Leckeres zu essen! Das Küchenteam um Karin Lippel zauberte täglich ebenso frische wie schmackhafte Speisen auf den Tisch. „Ohne die Hilfe so vieler Jugendlicher und all den erfahrenen Küchenhelferinnen wäre das gar nicht möglich.“ Da sind sich Küsterin Silke Schmidt und Pastor Klaus Fröhlich, welche sich ebenfalls in dem Projekt engagierten, ganz sicher. Fest steht: nächstes Jahr heißt es wieder, spannende Sommerferien in St. Andreas.

Bild: St Andreas, Fotos anklicken und komplett anschauen

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Bild: Literaturkirche St. Jakobi, Quelle: Hans Lilje Stiftung/privat

Kultur gleich "umme Ecke": Neue Speilzeit in der ...

Literaturkirche Hildesheim

Die spätmittelalterliche über 500 Jahre alten Pilgerkirche St.-Jakobi im Hildesheimer Stadtzentrum ist seit 2014 eine von vier größeren Kulturkirchen der hannoverschen Landeskirche. Mit namhaften Autoren wie Navid Kermani startete das Literaturhaus im September unter dem Motto "Land" in seine neue Spielzeit.

Das Programm mische unter anderem Debütromane mit bewährten Formaten, sagte Intendant Dirk Brall. Am 17. Dezember sprechen der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der hannoversche Landesbischof Ralf Meister über Lieblingsbücher und die Inspiration durch Literatur.
Kermani erzählte am 22. September über seinen Bestseller "Entlang den Gräben" und seine Reise von seiner Heimatstadt Köln durch Osteuropa bis ins iranische Isfahan.
Eröffnet wurde die Spielzeit von der Schriftstellerin und Hildesheimer Literatur-Professorin Annette Pehnt, dem evangelischen Superintendenten Mirko Peisert und Vertretern vom Projektbüro zur Bewerbung um die Kulturhauptstadt, die ihre literarischen Positionen zum Thema "Land" vorstellten.
Die Lesungen würden bewusst nicht als Monologe gestaltet, sondern die Autoren stellten ihre Werke im Gespräch mit Moderatoren vor, betonte Brall. "Das baut eine Brücke zum Publikum und führt zu spontanen Äußerungen und besonderen Momenten." In der Pilgerkirche werde für das Spielzeit-Motto außerdem ein neues Bühnenbild entworfen. Programm:http://stjakobi.de/kalender/
epd Landesdienst Niedersachsen-Bremen

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