St. Andreas Gemeinde Springe

Sie sind eingeladen in unsere werktäglich geöffnete Kirche (10 - 16 Uhr) sowie zu diversen Veranstaltungen (siehe Termine). Hauptgottesdienst Sonntag 11 Uhr. Herzlichen willkommen bei St. Andreas!

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Bild: St. Andreas/St. Petrus

Gemeindebrief "Doppelpunkt" aus dem Inhalt, Ausgabe Nr. 5/2017
St. Andreas-Gemeinde
(pdf-dateil zum download in der Rubrik "Gemeindebriefe")
Seite  4           Brot für die Welt 2018
Seite  5           Café International
Seite  5           Verabschiedung M. Wolters
Seite  6 - 9      Termine und Veranstaltungen
Seite  9           Sternsingeraktion 2018
Seite  9           Verein Hospizarbeit Springe
Seite 14 - 15    Gruppen und deren Termine
Seite 16 - 17    Gottesdienste St. Andreas/St. Petrus
Seite 23           Vorbereitung Weltgebetstag 2018
Seite 23           Nachbarschaftsladen
Seite 28           Konzert-Termine
Seite 29           Kinder- und Jugendchor Quilisma
Seite 30           Internationale Gebetswoche

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ERNTEDANK 2017 GottesdienstbesucherInnen spenden für "Brot für die Welt" Im christlichen Verständnis ist Erntedank ein Fest der Freude über alles was für uns gewachsen ist und was wir von Gott empfangen haben Aber ebenso des Teilens. 34 extra für diesen Anlass gebackene Brote wurden gegen Spenden weitergereicht. Der Erlös von 182 € geht an "Brot für die Welt".
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Bild: saloga

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Entpflichtung von Monika Wolters -

Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne


Über die genaue Zahl der Kinder, die Monika Wolters, Leiterin des St. Andreas Kindergartens, begleitet hat, darüber waren sich die ÜberbringerInnen der Grußworte nicht einig. Einig waren sich allerdings während des Abschiedsgottesdienstes unter anderen Vertreter der Elterninitiative, Kolleginnen, Kirchenvorstand, Pastor i.R. Volkhard Löber und Bürgermeister Christian Springfeld darüber, dass die nunmehr Ruheständlerin in mehr als 25 Dienstjahren Überwältigendes geleistet hat.
In der spätgotischen Kirche, deren Bänke im Mittelschiff kaum noch Platz für weitere Gäste ließen, hatten sich Andreas-Raben mit Eltern und Geschwistern eingefunden. Ehemalige Kindergartenkinder waren gekommen, die heute oftmals in der Schule durch ihre Sozialkompetenz positiv auffallen sowie noch ältere Raben, inzwischen junge Eltern, deren Kinder ebenfalls unter Monika Wolters Obhut, so eine vierfache Mutter bewundernd, "weder über- noch unterfordert werden".

"Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut" zitierte Monika Wolters vielsagend, während sie sich bei allen bedankte, und brachte damit wohl ihre Gemütslage auf den Punkt. Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus blieb Zeit für weitere herzliche Wünsche für die Zukunft und für Gespräche, auch über Perspektiven der Einrichtung im Pfarrwitwenhaus am Kirchplatz in Springe.
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Bild: Fotos anklicken und mehr ansehen

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Bild: Klaus Fröhlich

Konfirmandenfreizeit 2017

14 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Springe fuhren zur Konfirmandenfreizeit mit Pastor Klaus Fröhlich nach Österreich.

Am 6. Juli ging es los. Zusammen mit 180 anderen Jugendlichen aus dem Kirchenkreis Neustadt- Wunstorf ging es nach Wagrain im Salzburger Land. Fast zwei Wochen dauerte die Freizeit, bei der neben den kirchlichen Inhalten auch viel Spaß auf dem Programm stand.
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St. Andreas - zum Anfassen und digital informativ

Informationen zum Gebäude und zur Geschichte der St. Andreas Kirche finden BesucherInnen (mit Smartphone) via QR-Code am Südeingang online. Aber selbstverständlich auch hier auf unserer homepage und als bebildertes Faltblatt, welches in der Kirche und im Gemeindehaus ausliegt.

Gebäude
Mitten in der Stadt und doch ein wenig abseits vom Lärm der Straßen gelegen, bietet die St Andreas-Kirche mit dem Kirchplatz eine Stätte der Ruhe und Einkehr. Sie ist im Jahre 1454 erbaut worden. Nur der Sockelbereich des schon von weitem sichtbaren Turmes stammt vermutlich noch von der Vorgängerkirche. Ein altes, nicht datiertes Epitaph an der südlichen Außenwand erinnert daran, dass der Kirchhof in früheren Jahrhunderten als Begräbnisstätte genutzt wurde. Der breite, dreischiffige Innenraum ist durch die massiven Pfeiler, das nicht übermäßig hohe Kreuzrippengewölbe und die in schlichtem Maßwerk gearbeiteten Fenster, klar gegliedert. Der Schlussstein im letzten Joch des Mittelschiffs nennt den Erbauer „Johann Spelmann“.
Altar
Der gotisch anmutende Flügelaltar stammt aus dem Jahr 1862. Er ist nach dem Vorbild mittelalterlicher Altäre aus Gronau und Hannover von dem aus Springe gebürtigen Bildhauer Prof. Carl Dopmeyer geschnitzt worden und zeigt in der Mitte Christus auf dem Himmelsthron, zu beiden Seiten je sechs Apostel sowie ganz außen zwei Heilige aus der frühen Kirchengeschichte, St Augustinus und St Bonifatius. Der Sockelbereich ist mit Maßwerk des Rundmedaillons kunstvoll gestaltet. Dopmeyer hat auch die Kanzel aus Stein mit dem Porträt des Namenspatrons der Kirche, des Apostels Andreas mit dem Gabelkreuz geschaffen. Zur Wiedereinweihung kam übrigens auch der blinde König Georg V. aus Hannover angereist; ihm zu Ehren wurden in Anspielung an St Georg, den Drachentöter, die beiden neuen Eingänge mit Türgriffen in Form eines Drachen versehen. Die Kronleuchter sind 1948 von dem Springer Fabrikanten Friedrich Bähre aus Anlass der Konfirmation seiner Tochter gestiftent worden.
Orgel
Die Orgel der St Andreas-Kirche wurde 1984 von der Werkstatt Johannes Klais, Bonn, neu gebaut. Das Instrument hat 30 klingende Stimmen, verteilt auf drei Manualwerke und Pedal, und ist in zwei „Scheiben“ hintereinander zu ebener Erde aufgestellt. So konnte das Gehäuse des Instruments schlank gehalten werden und bildet in seiner klassischen Vorderansicht mit den drei Türmen eine gelungene Antwort auf den dreiteiligen Altar. Das geräucherte und gewachste Eichenholz fügt sich zudem unauffällig ein in den schlichten Kirchenraum mit seinen Akzenten aus Sandstein. Orgelmusik entsteht in Springe in engem Kontakt zu den Zuhörern: Organist/ Organistin und Gemeinde sind einander nahe und erleben neben dem künstlerischen Entstehungsvorgang die direkte Korrespondenz zwischen Altar/Kanzel und Musik.
Bis 1984 stand die Orgel in St Andreas auf einer West-Empore; die ehemaligen Standorte der Pfeiler sind noch zu erkennen. Auch dieses Instrument hatte drei Manuale und verband Neues und Altes. Ein Teil der Pfeifen stammte bereits aus dem 17. und 18. Jahrhundert und war so von historischem Rang. Allerdings waren die technische Anlage, die Windversorgung und vor allem der Klang mittlerweile sehr korrekturbedürftig. So entschloss man sich zu einem Neubau. Der Verzicht auf die Empore ermöglichte die Aufstellung zu ebener Erde und die Betonung der Vertikalen in dem recht niedrigen Raum. Insgesamt neun der 30 klingenden Register wurden aus der Vorgängerorgel übernommen und prägten durch ihren hellen, kräftigen Ton auch den Klang der neuen Orgel.

Dokument: Informationen_zur_A... (ODT)
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Fahrradwerkstatt

Bastler, Schrauber, helfende Hände

Die Fahrradwerkstatt sucht dringend noch Menschen, die mitreparieren und bei der Ausgabe von Fahrrädern unterstützen! Fahrräder werden an Menschen im Bezug des Sozialamts oder Jobcenters und an Alleinerziehende ausgeteilt. Die Fahrräder werden gegen einen Betrag zwischen 5 und 20 € abgegeben. Kinderfahrräder kosten grundsätzlich nichts, Familien zahlen insgesamt max. 40 €. Jede Person bekommt nur ein Fahrrad. Weiterhin nehmen wir gerne Spenden von Fahrradschlössern und -helmen sowie, von Kinder- und Jugendfahrrädern an. Denn insbesondere die Kleinen müssen derzeit leider oftmals mit leeren Händen wieder gehen.

Ausgabe: Donnerstag 14:00 – 17:00 Uhr und nach Vereinbarung

Reparatur: Mittwoch 10:00 – 13:00 Uhr und nach Vereinbarung

Kontakt: Manfred Fiedler, Tel. 0163/7554463

Adresse: St.-Andreas-Straße 10, 31832 Springe

Ansprechpartner: Friederike Hoffmann, Tel. 0176/1519548, friederike.hoffmann@evlka.de

Werner Roth, Tel. 0172/5106351, wernerrothe@gmx.net

Dokument: Fahrradwerkstatt.odt (ODT)
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Gemeindebrief Doppelpunkt online lesen.

Ausgabe 3/2017 finden Sie hier (Dokument ... anklicken) und in der Rubrik Gemeindebriefe.  Magazine (ab 2015) ebenfalls unter Gemeindebriefe auf dieser Homepage. Viel Freude beim Lesen, Stöbern und Entdecken.

Dokument: Doppelpunkt_17-03_W... (PDF)
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Bild: Quilisma

ALLES NEU?! - irgendwie schon!

Quilisma Kinder- und Vorchor begeistert und berührt mit einem außergewöhlichem Musiktheaterstück.
"ALLES NEU?!" hieß es in der St. Andreas Kirche Springe und die Antwort erhielten die BesucherInnen umgehend, kaum, dass sie das Gotteshaus betreten hatten.
Statt der vertrauten Bänke (in Reih und Glied) verteilten sich die Gäste im Dämmerlicht auf die im Mittelschiff kreuz und quer plazierten Papphocker, und erlebten nicht nur ein neues Sitzgefühl in der alles andere als vertraut wirkenden spätgotischen Kirche.
Zu erleben war ein Theaterstück mit ergreifenden Möchsgesängen, Schattenspielen bei diffuser Kerzenbeleuchtung, szenischen Darstellungen mit Luther und Tetzel im lautstarken Streitgespräch, der Sorgen des Christopher Columbus ebenso wie der Nöte des kreativen Buchdruckers Johannes Gutenberg und nicht zuletzt der Probleme, die die neue Weltsicht des Nikolaus Kopernikus für viele seiner Zeitgenossen darstellte. Eine rundum gelungene Inszenierung mit starken Auftritten und Stimmen der erst vier- bis 11jährigen Mädchen und Jungen, die verdient mit begeistertem Applaus gefeiert wurden.

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Bild: St. Andreas

Ein neues Gesicht im Gemeindebüro

Das neue Gesicht gehört Stephanie Stark. Unter den vielen BewerberInnen für das Pfarrsekretariat hat sich der Kirchenvorstand für sie entschieden und dies noch keine einzige Sekunde bereut. Ganz im Gegenteil! Manchmal geht in einem Gemeindebüro ja zu, wie in einem lebhaften Taubenschlag, aber Stephanie Starks freundliche, gewinnende Art schafft bei aller Hektik immer eine wohltuende Atmosphäre und sorgt für kompetente Unterstützung bei den jeweiligen Anliegen der BesucherInnen.
Frau Stark stammt aus Eldagsen, ist in Springe zur Schule gegangen und nach zehn Jahren Aufenthalt in Hamburg jetzt wieder mit ihrem Mann und den zwei Töchtern an den Deister zurückgekehrt. Sie hat Wirtschaftswissenschaften studiert, lange Zeit in der Personaldienstleistung gearbeitet und ein eigenes Lädchen für Schmuck und Schokolade "was Mädels eben so brauchen" geführt.
Begegnungen mit Menschen sind der jungen Frau wichtig, insbesondere Anregungen, die ihr die Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinde bieten.
Wir wünschen ihr Gottes Segen für ihren Dienst.

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Bild: St Andreas

Johannes Schnabel, der Stadtkantor

Der Neue auf der Orgelbank

Offiziell begrüßt wurde Johannes Schnabel am 5. Februar 2017 während eines Einführungs-Gottesdienst. Vom frischen Wind, der seit einigen Wochen durch die Pfeifen unserer Kirchen-Orgel strömt, haben sich die BesucherInnen gern und mit Vergnügen überzeugen lassen.

Nach seinem Bachelorstudium der Kirchenmusik in Bayreuth mit Nebenfach Trompete will der aus Hof gebürtige Johannes Schnabel sein künstlerisches Orgelspiel vervollkommnen, und das in Lübeck bei Arvid Gast. Da liegt Springe sozusagen auf dem Weg – jedenfalls kann der neue Stadtkantor neben seinem Studium das Aufgabenfeld, das ihm Boris Schmittmann hinterlässt, bestimmt ebenso gut wie dieser ausfüllen.

Er stammt aus einem musikalischen Elternhaus. Seine Klavierlehrerin empfahl dem jungen Johannes, auch Orgelunterricht zu nehmen. Von da an war der kirchliche Weg bereitet: Gottesdienste in Hof und um Hof herum, Singen im Hofer Kammerchor, Studium in Bayreuth. Dabei machte er schon früh die Erfahrung, dass Musik Menschen verbinden kann, auch Kirchenferne auf einer anderen Ebene erreicht als das Wort. Er begreift Kirchenmusik sowohl von der Orgel als auch vom Posaunenchor als Teil der Verkündigung, wie es das gesprochene oder gesungene Wort ist. Wie kraftvoll und ausdrucksstark, aber auch behutsam er mit der Klais-Orgel in der Andreaskirche umgehen kann, haben viele Springer Gemeindeglieder bereits bei der Vorstellung der Kandidaten im September hören können. Neben der Gestaltung der Gottesdienste in St. Petrus und St. Andreas wird der Stadtkantor auch wieder mit der Posaunenchorarbeit betraut, für die er als Trompeter gut qualifiziert ist. Weitere Überlegungen hinsichtlich der Übernahme der Stadtkantorei werden auf Kirchenkreisebene angestellt. Nun ist ihm zu wünschen, dass er seine eigene Begeisterung für Kirchenmusik bei möglichst vielen Gelegenheiten zeigen kann und dabei Springe nicht nur als Durchgangsstation in seiner Karriere begreift, sondern es ihm gelingt, eigene Fäden zu knüpfen und diese zu einem musikalischen Netz in der Stadt zu verbinden.

Karin Müller-Rothe


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